Birthday in Berlin - Pt II

Montag, 26. August 2013

Noch meeeeehr Bilder aus Berlin. Und sie starten direkt mit einem kleinen Highlight: dem Tiki Heart Café. Dort waren wir an meinem Geburtstag essen und wir kommen ganz bestimmt wieder. Ich sehe auch wirklich happy aus, nicht wahr?


Der Laden erinnerte mich ganz stark an eines meiner Lieblingslokale in NY: den Trailer Park (ich hatte ihn euch hier schon einmal kurz vorgestellt). Neben der übertriebenen Deko, gibt es dort viele bunte Cocktails und außergewöhnliche Burgerkreationen. Ich habe mich an einen Burger mit Blue Cheese gewagt und wurde nicht enttäuscht - sehr, sehr geil.


Wir sind in den paar Tagen eine ganze Menge herumgelaufen und mit dem Auto herumgefahren und haben somit viel von Berlin gesehen. Ich war bei den letzten Besuchen sonst viel mehr mit der Bahn unterwegs und habe nicht so ein Gefühl dafür bekommen, wo die verschiedenen Stadtteile liegen und wie unterschiedlich sie sind. Die Stadt hat mich mit all ihren Facetten wirklich begeistert.


Ich habe natürlich auch Macarons ausfindig machen können und so war unser zweiter Stopp - nach Factory Girl - in der Hauptstadt bei Arielles' Macarons. Darüber muss ich unbedingt noch kurz berichten. Der Laden war zwar leicht unterkühlt und fast schon spartanisch eingerichtet - ich habe mich auch nicht wirklich getraut Fotos zu machen -, aber die Auswahl an Macarons und die persönliche Beratung machten das wieder wett. Die Betreiberin des Ladens hat mit uns über Macarons philosophiert und wir durften auch einen Macaron mit Banenengeschmack probieren. Obwohl ich keine Bananen mag, war er köstlich. Genauso wie alle anderen Sorten für die wir uns entschieden haben. Preislich liegen die Macarons auch im Rahmen. Beim nächsten Berlinbesuch schaue ich garantiert auch bei Arielle's vorbei.



Berry Cheesecake

Sonntag, 18. August 2013

Lange nichts von mir gehört, hm? Mich hat - ich glaube zum ersten Mal überhaupt - ein ganz fieser Virus erwischt. Bevor er aber mich handlungsunfähig - und damit meine ich, ich konnte nicht einmal mein Handy bedienen - gemacht hat, hat er meinen Freund erledigt. Also war ich etwa eine Woche damit beschäftigt Krankenschwester zu spielen oder halbtot im Bett zu liegen. Aber lassen wir diese düsteren Tage jetzt hinter uns und widmen uns wieder den schönen Dingen des Lebens: Meinem Geburtstags-Berry Cheesecake!




Die Zutatenliste erscheint auf den ersten Blick zwar verhältnismäßig lang, aber der Aufwand ist wirklich in Ordnung. Für den Boden muss man zunächst die Haferkekse und den Zwieback klein klopfen bzw. mahlen. Die Kekse habe ich in einem Gefrierbeutel mit dem Hammer bearbeitet und den Zwieback im Blitzhacker.


Parallel dazu kann man bereits die Butter in einem Topf schmelzen lassen und den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Wenn die Butter geschmolzen ist, gibt man die Keks-Zwieback-Mischung sowie 1/2 Teelöffel Salz hinzu und vermischt alles gut miteinander. Diese Masse wird auf dem Boden einer Springform verteilt, fest und gleichmäßig angedrückt, und kommt dann für 10 Minuten in den Backofen.


Währenddessen kann man bereits Eier, Zucker und Vanillezucker gemeinsam schaumig schlagen, und anschließend Quark und Frischkäse unterrühren. Wenn der Boden und die Springform ein wenig abgekühlt sind, könnt ihr den Rand der Form mit etwas Butter bestreichen und die Cheesecake-Masse auf den Boden geben. Der Kuchen kommt dann noch einmal für ca. 40 Minuten in den Ofen. Danach soll man mit einem Messer vorsichtig den Kuchen vom Rand der Form lösen und ihn auskühlen lassen.


Erst wenn er komplett ausgekühlt ist, kann man den Cheesecake in den Kühlschrank stellen. Ich habe ihn über Nacht drin gelassen und am nächsten Morgen zur Arbeit mitgebracht - deshalb haben die Bilder diesmal auch nicht die beste Qualität. Am Vorabend habe ich noch die Beerensauce vorbereitet. Dazu muss man einfach ein paar gefrorene Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, etc.) pürieren und mit etwas Zitrone und Puderzucker abschmecken. Die Beerensauce kommt dann kurz vor dem Servieren mit ein paar frischen Beeren auf den Cheesecake.


Ich glaube, den Arbeitskollegen hat es geschmeckt und ich werde diesen Cheesecake mit Sicherheit wieder machen. Vielleicht spiele ich noch ein wenig am Rezept herum, für mich hätte er noch etwas süßer sein können. Aber lecker war er allemal.
So, ich mache mich jetzt flott auf zu einem Museumsbesuch mit anschließender Burgerorgie - ihr seht, mir geht es wieder bestens. ;) Ich wünsche euch einen tollen Sonntag!





FACTORY GIRL!

Dienstag, 6. August 2013

Unser erster Stopp in Berlin war in einem Café, das ich auf einem anderen Blog entdeckt hatte. Dort sollte es das sagenumwobene "Magnolia-Dessert" sowie weitere spannende Snacks und Getränke geben. Also fuhren wir praktisch von der Autobahn direkt zu Factory Girl. Und da wir in unseren Erwartungen nicht enttäuscht wurden, wollte ich euch das Café hier einmal kurz vorstellen. 


Hier habe ich übrigens auch mein neuestes Lieblingsgetränk entdeckt: Rixdorfer Fassbrause, eine Mischung aus Zitronenlimo und Malzgetränk. Unheimlich gut. Die Sandwiches sind zwar nicht riesig, dafür aber kreativ belegt und machen gut satt. 


Das Café liegt auf einer relativ ruhigen Straße, sodass man auch gut draußen sitzen kann. Da wir aber auch im Sommer gerne mal drinnen die Ruhe genießen, ist es ganz nett, dass die großen offenen Türen einem trotzdem das Gefühl verleihen, man würde etwas von der Sonne mitbekommen, haha. In der Vitrine oben seht ihr im unteren Regal eine blaue Schüssel mit dem Magnolia-Dessert. Ziemlich unscheinbar, oder?


Auf dem vorletzten Bild habe ich auch unsere Dessert-Auswahl festgehalten. Wir haben uns ein Magnolia-Desser mit Erdbeergeschmack gegönnt. Es sieht zwar bescheiden aus, ist aber wirklich, wirklich lecker. Müsst ihr mal probieren. 

FACTORY GIRL!
Auguststraße 29 
10119 Berlin

Mo-So 10:00-20:00 (und manchmal länger...)

Und zum ersten Mal muss ich mich auch mal zu den Toiletten äußern. Factory Girl hat die wohnlichste Toilette, die ich je in einem Café gesehen haben. Müsst ihr euch auch mal anschauen. ;) 
Wenn euch übrigens interessiert, was ich die Tage so treibe, dann schaut doch gerne mal bei Instagram vorbei. Da bin ich zur Zeit etwas aktiver - schrieb die schreibfaule Lidia.




Birthday in Berlin - Pt I

Mittwoch, 31. Juli 2013

Hi there! Ich bin wieder zurück aus Berlin. Und ein Jahr älter. Ach und meine kurzen Haare kennt ihr vielleicht auch noch nicht, deshalb direkt mal ein belämmertes Bild von mir beim Essen. Diese beiden Sachen bekommt ihr in nächster Zeit noch häufiger zu sehen, denn in Berlin wurde hauptsächlich gefuttert. Aber es gibt natürlich zur Abwechslung auch andere Sachen, wie das Rezept zu meinem Geburtstagskuchen - mhhh.... ist ja doch wieder Essen. ;)


Das erste Bild wurde bei Onkel Ho am Prenzlauer Berg aufgenommen. Müsst ihr unbedingt hin. Eine kleine, aber feine Speisekarte. Sehr bezahlbar und das Essen ist super lecker. Auch unser Hotel (arcona living Goethe87), auf dem dritten und siebten Bild zu sehen, kann ich nur empfehlen, wir waren sehr positiv überrascht. Dafür haben wir einen fast abgelaufenen Mydays-Gutschein genutzt und hatten demnach keine großen Erwartungen - not a fan of Mydays... Einrichtung, Sauberkeit, Service, Lage und sogar das Frühstück waren wirklich super. Beim nächsten Mal probieren wir es aber vielleicht auch mal mit einer privaten Ferienwohnung, die gibt es zum Beispiel von HouseTrip.de (www.housetrip.de). 


Arg enttäuscht war ich vom gehypten Wonderpost. Selten so schlechten Frozen Yogurt gegessen. Er war viel zu süß und die Toppingauswahl ließ sehr zu wünschen übrig, kaum frisches Obst, dafür supersüße, klebrige Saucen. Wir waren zudem bei der Filiale am Zoo, die sich einen Raum mit nem Asiaimbiss teilt...muss ich mehr sagen? Vielleicht ist die andere Filale ja besser... :/


Und weils so schön ist, zeig ich euch noch meine Haarpracht von hinten - und zwischendurch immer mal wieder ein paar Bilder von Onkel Ho, hmmmmm.... Wir hatten eine wirklich tolle, wenn auch viel zu kurze Zeit, in Berlin. Ich würde liebend gern direkt wieder dorthin. Außerdem möchte ich mich ganz, ganz herzlich für eure Glückwünsche bedanken. Danke, Danke, Danke! Hab mich sehr gefreut. :*




Heute gibt's Geschenke...

Donnerstag, 25. Juli 2013

... für mich und für euch. Ich feiere nämlich heimlich, still und leise Geburtstag. Und nebenbei verkünde ich die Gewinnerin der Likoli Verlosung. Über ein T-Shirt nach Wahl darf sich >>cerezah freuen. Für alle anderen gibt es Musik auf die Ohren. Meine derzeitige Hyme - obwohl ich eigentlich kein Fan von One Republic bin... ;)

"Lately, I've been, I've been losing sleep.
Dreaming about the things that we could be. 
But baby, I've been, I've been praying hard, 
said no more counting dollars, 
we'll be counting stars." 


In diesem Sinne grüße ich euch ganz lieb aus der Hauptstadt - achja, dorthin hat mich mein Freund über meinem Geburtstag entführt - und wünsche euch einen sonnigen, bunten Tag.

Macarons à la rose

Montag, 22. Juli 2013

Meine liebsten Macarons bei Ladurée sind gefüllt mit einer Crème mit Rosengeschmack. Seltsamerweise geht es meiner Mama genauso. Vielleicht verbindet sie mit diesem Geschmack, so wie ich, den legendären Rosenlikör meiner Uroma... Ansonsten spalten sich am Rosenflavour die Geister, wie ich gemerkt habe. Aber wo die Geister sich spalten, bin ich ja bekanntlich nicht weit.
 
Für die Schalen habe ich mein bewährtes Rezept genommen - und musste trotzdem einen Rückschlag einstecken, habe den Fehler aber bereits relativ sicher lokalisiert, dazu später mehr. Das Nervigste kommt bei der Macaronherstellung bekanntlich am Anfang: Die gemahlenen Mandeln werden abermals im Blitzhacker verfeinert und mit dem Puderzucker in eine Schüssel gesiebt. Hier lag übrigens mein erster Fehler: Mein "geliebtes" REWE hatte nur gemahlene Mandeln mit Schale, so bekamen meine Macarons bereits eine leicht dunkle Färbung.


Nun wiegt ihr das Eiweiss ab und schlagt es mit einer Prise Salz fast steif. Wenn ihr merkt, dass es fest wird, fügt ihr den Zucker hinzu und schlagt es komplett steif. 


Das geschlagene Eiweiß hebt ihr vorsichtig unter die Puderzucker-Mandel-Mischung. Es sollte eine klebrige, dickflüssige Masse entstehen. Und nun zu meinem Fehler: Eigentlich war es, wie bei den Mandeln, nicht wirklich meine Schuld... Das REWE "meines Vertrauens" hatte natürlich nur flüssige Lebensmittelfarbe im Angebot. Ich wollte aber unbedingt ganz dringend diese Macarons machen. Dabei steht im Rezept doch ausdrücklich, dass man Pulver verwenden soll...


...im Endeffekt schätze ich, dass der Teig für die Schalen zuviel Flüssigkeit enthielt und die Schalen dadurch beim Backen eingerissen sind. Ein Trauerspiel. Lecker waren sie wohl trotzdem. Aber zurück zum Rezept: Packt den Teig in einen Spritzbeutel (oder Gefrierbeutel), und macht gleichmäßige Klekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Der Teig muss nun ca. 45 Minuten ruhen - ich nutze die Zeit gerne, um das Chaos, das ich bis dahin in der Küche angerichtet habe, halbwegs aufzuräumen. Dann kommen die Macarons bei 140 Grad für etwa 15 Minuten in den Backofen.


Die erste Ladung hat mein Ofen übrigens größtenteils "schön" braun gebacken und die zweite war dann noch roh, weil ich sie aus Panik zu früh herausgenommen habe. Schenkt mir jemand einen neuen Ofen? Zum Geburtstag vielleicht, der ist ja ganz bald. :) Wenn die Macarons fertig gebacken sind, lasst ihr sie gut abkühlen und löst sie dann vorsichtig vom Backpapier. Für die Crème vermischt ihr die Mascarpone ganz nach Geschmack mit Rosensirup und Himbeeren. Ich habe ca. eine Hand voll Früchte und schätzungsweise 5 EL Sirup genommen.


Schließlich müsst ihr die Macarons nur noch mit der Crème befüllen und wenn ihr etwas geschickter bei der Wahl eurer Zutaten und eures Ofens seid als ich, dann sehen eure Macarons auch noch einen Tick schicker aus als meine. Die Rosen sollen von der Umförmigkeit ablenken. ;)


Ich fand die Macarons wirklich lecker und probiere sie demnächst noch einmal mit den richtigen Zutaten aus. Die Crème mit Mascarpone, Himbeeren und Rose ist genau richtig für warme Sommertage.
Die nächsten Tage verkünde ich hier noch den Gewinner der Likoli Verlosung und mache mich dann über meinen Geburtstag aus dem Staub. Wohin es geht? Als urbanes Mädchen muss es natürlich eine Großstadt sein. Ihr könnt mir ja gerne auf Instagram oder Facebook dorthin folgen.