Boulogne-sur-Mer

Sonntag, 27. Oktober 2013

Ich war kürzlich in Frankreich. Ihr erinnert euch? Es war mein erstes Mal außerhalb von Paris und ich bin ganz verliebt in dieses Land. Aber das ist bei mir ja keine Seltenheit à la"You're in love with a girl who's in love with the world." Heute gibts für euch ein paar Impressionen aus dem beschaulichen Boulogne-sur-Mer.


Wir haben eine große Runde durch die Stadt gedreht, Kaffee getrunken und das Château de Boulogne-sur-Mer besucht - das übrigens ein weniger spannendes Museum beheimatet, dafür aber einen tollen, ursprünglichen Burgkeller besitzt. Danach gings noch Richtung Hafen, zum Strand und zum viel gerühmten Aquarium.


Übernachtet haben wir in Neufchâtel-Hardelot, ein französischer Urlaubsort, der aber ganz in englischer Hand ist. Ich weiß nicht, wie es hier in der Hauptsaison aussieht, aber mir hat es richtig gut gefallen. Unheimlich netter Ort direkt am Meer mit schönen Geschäften und Lokalen, und sogar einem kleinen Kino. Vielleicht verschlägt es uns im Sommer noch einmal hierhin.



Nach dem ganzen Stress der letzten Zeit, hat dieser Ausflug ans Meer richtig, richtig gut getan - naja, das sieht man auch an meinem breiten Grinsen. Aber ich bin ja ein Stadtmädchen, und so waren die beiden Tage in Paris im Anschluss auch unheimlich toll. Dazu aber später mehr. Die nächste - diesmal richtige - Reise steht übrigens kurz bevor. In der letzten Ferienwoche geht es quer durch England und Schottland. Wooooooah. Ich freu mich wie Bolle. 
Btw: Ich habe mich übrigens für den zweiten Mantel von Esprit entschieden - Danke für euren Rat!! - und werde ihn nach dem Urlaub zum Anprobieren bestellen. :)

Ward ihr auch schon in Boulogne-sur-Mer? Und noch wichtiger: Habt ihr tolle England- oder Schottlandtipps für mich?

Kikkoman Food-Photography-Workshop

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Am Freitag fand mein ultimatives Highlight des Monats statt: der Kikkoman Food-Photography-Workshop in der Kochschule Düsseldorf. Wie ihr vielleicht schon wisst, arbeite ich neben der Uni für eine PR-Agentur, und so durfte ich an der Planung und Ausrichtung dieses Events mitwirken. Gleichzeitig war es aber für mich als Bloggerin total spannend Gleichgesinnte kennenzulernen - darunter auch ein paar meiner persönlichen Blogger-Heldinnen. ;) Und natürlich war der Workshop unheimlich hilfreich für mich, da ich in diesem Bereich noch einiges dazulernen kann. 
Nun war ich aber ein wenig schizophren unterwegs, weil ich ja eigentlich seriöse Agenturarbeit machen sollte. Irgendwie ließ sich am Ende doch alles wunderbar vereinen und ich habe einiges über Food-Photography gelernt und viele, tolle Menschen getroffen. Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte...


Im ersten Teil ging es um die Theorie der Food-Photography und die Experten - das waren die Fotografen Jan und Anne sowie Food-Stylist Christoph - plauderten aus dem Nähkästchen, gaben ein wenig mit ihrem Equipment an und stellten ein klassisches Shooting mit den Bloggern nach.


Im zweiten Teil wurde dann wild gekocht. Ich war mächtig beeindruckt, was die anderen Mädels so aus ihrem Ärmel geschüttelt haben. Ein Gericht roch, schmeckte und sah besser aus als das andere. Ich war sehr versucht auch zum Kochlöffel zu greifen, aber wir wurden ohnehin regelmäßig mit Leckereien beliefert von den Bloggerinen und Bénédicte Schneck von Kikkoman (Bild hierunter).Wie ihr seht, war Joanna von Liebesbotschaft auch eines meiner Highlights. Diese Frau ist ungemein sympathisch, unterhaltsam und wunderhübsch.


Nach dem Kochen wurde dann fleißig geshootet. Dabei standen die Experten immer mit Rat und Tat zur Seite. Die Bilder, die dabei entstanden sind, sehen richtig, richtig gut aus. Aber wir hatten auch nichts anderes erwartet bei den tollen Blogs, die dabei waren. Die Bloggerinnen haben den Tag übrigens ungemein detailliert beschrieben und so wundervolle Foodbilder gepostet, dass ich euch einfach gerne auf ihre Beiträge verweise, z.B. bei Juliane, Joanna oder Mareike.


Und hier seht ihr die Damen - und die zwei Herren - alle auf einem Haufen. Von links nach rechts, hintere Reihe: Food-Stylist Christoph, Fotograf Jan, Anne, Joanna, Astrid, Christina, Juliane, Armagan und Bénédicte Schneck von Kikkoman. Vordere Reihe: C'est moi, Mareike, Fotografin Anne, Maja, Sophie, Silvia, Vanessa von Kikkoman, Tanja von zeron pr.


Ich persönlich habe alles ja noch ein wenig anders wahrgenommen. Ganz bestimmt etwas stressiger und aufregender. Aber auch unheimlich spaßig. Vielleicht interessiert euch ja auch mal die Sicht eines Hybriden - also PR-Mensch und Blogger zugleich… Als meine Kolleginnen und ich an die Planung für dieses Event gingen, war das totales Neuland für uns. Aber irgendwie liest man ja doch hier und dort immer mal wieder von verschiedenen Blogger-Events, so kann man aus Fehlern lernen oder sich Anregungen holen. Wir wollten den Tag nicht zu stark durchgeplant, zu theoretisch und auf keinen Fall zu steif gestalten. Außerdem haben die Blogger einen ganz unterschiedlichen Stil und Wissensstand. Das hätte auch schwierig werden können, aber die Mädels waren so unheimlich zugänglich und offen, dass alles viel besser klappte, als wir dachten. Die Truppe war einfach perfekt. Ich wünschte mir im nachhinein nur, ich hätte mehr Zeit gehabt die anderen Bloggerinnen näher kennenzulernen. Aber vielleicht ergibt sich dazu ja noch einmal eine Gelegenheit... :)




Pumpkin Pie

Freitag, 18. Oktober 2013

Es ist Kürbiszeit! Ist euch sicherlich auch schon aufgefallen... Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie etwas mit Kürbis zubereitet habe. Da ich aber immer offen für Neues bin, war ich direkt on board, als das Team von Rama mich anschrieb, ob ich nicht Lust habe mit ihren Produkten und Kürbis etwas zu zaubern. Und da Backen ja eher mein Steckenpferd ist als Kochen, habe ich mich für diesen genialen Pumpkin Pie entschieden. Zuletzt habe ich so einen Pie vor Jahren an Thanksgiving in New York gegessen. Es war also längst überfällig, dass ich mich selbst daran versuche. Und es hat erstaunlich gut geklappt, aber seht doch selbst.


Für den Boden könnt ihr es euch ruhig einfach machen. Dazu müsst ihr nur die Butterkekse in einen Gefrierbeutel packen und eure versteckten Agressionen an ihnen auslassen bis sie nur noch aus Krümeln bestehen. Währenddessen schmelzt ihr auch schon einmal die Butter in einem Topf und gebt dann die Krümel hinein. Alles wird vermischt und dann in eine runde Backform gefüllt - die Masse gut auf dem Boden und an den Rändern der Form verteilen und festdrücken. Den Boden im Kühlschrank kaltstellen.
Für die Füllung schält ihr den Kürbis, schneidet ihn in Würfel und gebt ihn mit 100 ml Sahne in einen Topf mit Deckel. Der Kürbis wird bei niedriger Hitze so lange gedünstet bis er weich ist. Dann pürriert ihr ihn ordentlich durch und gebt Zucker, Eier, Mehl und Zimt hinzu. Alles gut verrühren und schließlich mit der Kondensmilch abschmecken. Die Füllung gebt ihr über den Boden und das Ganze kommt bei 175 Grad für ca. 60 Minuten in den Backofen.


Lasst den Pie noch etwas abkühlen und serviert ihn dann mit einem Kleks Sahne. Ich mag ihn am liebsten, wenn er noch ein wenig warm ist. Aber auch Tage später schmeckt er kalt noch hervorragend. An dieser Stelle ein Danke an Rama für den Schubster, den ich brauchte, um mich endlich an Kürbis heranzuwagen.

Habt ihr euch schon einmal an Pumpkin Pie versucht? Oder was stellt ihr Spannendes mit Kürbis an?




Easy peasy Beerendessert

Montag, 14. Oktober 2013

Eine meiner allerliebsten Lebensweisheiten ist "Mach das Beste draus". Vor allem natürlich aus Situationen, die nicht so ganz gelaufen sind, wie man es sich vorgestellt hat. Kommt im Alltag ja öfter mal vor. Auch beim Backen. So war das Ziel dieses, eigentlich einfachen Rezeptes, ein Beerencrumble. Das hat nicht so ganz geklappt. Aber die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt. Und das tat es. Deshalb bekommt ihr von mir nun ein Rezept für ein schnelles, einfaches Beerendessert. Gut gerettet, oder?


Wenn ich easy peasy schreibe, dann meine ich es auch so - Step-by-step-Bilder entfallen damit logischerweise. Ihr müsst nur flott Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Butter und Ei miteinander vermengen und diese Mischung über die tiefgefrorenen (oder frischen) Früchte geben - ich habe die Desserts entweder in kleinen Crème brûlée Schälchen oder GÜ-Gläsern zubereitet. Das Ganze kommt dann bei 200 Grad für ca. 30 Minuten in den Backofen. 


Ihr solltet das Dessert unbedingt warm essen, aber verbrennt euch nicht den Mund. Vor dem Servieren streut ihr noch etwas braunen Zucker drüber. Sieht gut aus und schmeckt. 
Ich habe mittlerweile meine Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht und bin direkt ins neue Semester gestartet. Ich hoffe, dass ganz bald wieder etwas Ruhe einkehrt. Ich wünsche euch eine entspannte, schöne Herbstwoche. Trinkt viel Tee, Kaffee, Kakao und bereitet euch das eine oder andere warme Beerendessert zu. 


Blueberry Pancakes

Freitag, 4. Oktober 2013

Habt ihr schon eine Frühstücksidee fürs Wochenende? Macht mal Blueberry Pancakes! Unbedingt. Das geht schnell, ist aber easy und soooo lecker. Ich verfeinere dazu einfach mein favourite Basic-Pancakes-Rezept und kriege doppelten Genuss heraus.  


Für extra fluffy Pancakes solltet ihr die beiden Eiweiß zunächst separat steif schlagen. Macht das unbedint, es macht wirklich einen Unterschied.


In einer zweiten Schüssel vermischt ihr Mehl, Milch, Zucker, Salz und die beiden Eigelb gut miteinander. Dann hebt ihr vorsichtig das Eiweiß unter.


Erhitzt ein klein wenig Öl in einer Pfanne und gebt ca. 2 EL Teig hinein. Dann platziert ihr ein paar Blaubeeren darauf. Achtet beim Kauf schon darauf, dass die Blaubeeren so klein wie möglich sind - meine waren schon einen Tick zu groß. Wenn die Unterseite schön braun ist, dann wendet die Pancakes vorsichtig und drückt sie leicht an die Pfanne, damit der Bereich um die Beeren auch gar wird.


Baut einen hübschen Tower und esst die Pancakes unbedingt (!) mit Ahornsirup. Wenns nicht anders geht, dann nehmt halt Honig. Aber Pancakes ohne Maple Sirup sind für mich keine Pancakes. ;)


Ich befinde mich jetzt vermutlich schon im wunderschönen Paris und wünsche euch ein ebenso wunderbares Wochenende. Falls ihr noch Last-Minute-Paris-Tipps auf Lager habt, dann immer her damit.








Birthday in Berlin - The last part

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Ich bin euch noch einen allerletzten Berlin Beitrag schuldig. Und den wollte ich euch nicht vorenthalten, weil er unter anderem Bilder von meinem leckeren Geburtstagskuchen enthält. So, here we go. Ihr seht direkt meinen Geburtstagskaffee und meine Geburtstagsnägel - momentane Lieblingsfarbe Pink. Das gab es alles im No fire, no glory! am Prenzlauer Berg. Ebenso die Geburtstagszitronentarte und geburtstagliche Telefongespräche.


Dann sind wir noch eine Runde durch die Straßen Berlins getingelt und hatten Spaß in der U-Bahn. Da fällt mir ein, dass wir morgens noch im Museum für Fotografie waren. Das hat mich wirklich begeistert. Stattet dem unbedingt mal einen Besuch ab, wenn ihr in Berlin seid.


Der letzte Laden, den ich euch vorstellen möchte ist dolores gourmet burritos. Ein netter Laden für Burrito-Liebhaber. Mir hats da ganz gut gefallen. Allerdings sind Burritos im Endeffekt wohl doch nicht das Richtige für mich - zuviel Gematsche - aber auf mexikanisches Essen stehe ich schon ziemlich. 


Damit seid ihr erlöst von meiner Berlin-Zeigewut. Und es kann hier wieder weitergehen mit lustigen Rezepten und allerlei spaßigen Sachen. Vorher mache ich mich aber noch einmal kurz aus dem Staub bevor das Semester richtig losgeht.

Wir fahren über die Normandie - ein bis zwei Tage am Meer - nach Paris. Wenn ihr also tolle Tipps für mich habt, dann würde ich mich tierisch darüber freuen.