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Miss Päpki

Sonntag, 14. April 2013

Bei Anne hatte ich bereits vor längerer Zeit dieses tolle Café erspäht und musste ihm natürlich einen Besuch abstatten. Wie ihr an den Bildern sehen könnt, wurde ich nicht enttäuscht. Die Location ist toll und das Essen noch toller. Miss Päpki trifft mit seiner Inneneinrichtung - eine Mischung aus klassisch und ungewöhlich - und seinem Speisenangebot - wie genial ist bitte ein Unten-Brownie-oben-Cheesecake-Kuchen - genau meinen Geschmack.


Ich bin jedenfalls ganz verliebt in Miss Päpki und wünschte, ich wäre häufiger in Köln. Aber so weit weg ist es ja zum Glück nun auch wieder nicht, sodass ich sicher bald wieder dort vorbeischauen werde. Falls ihr aus der Gegend seid oder ohnehin einen Abstecher nach Köln plant, dann solltet ihr unbedingt Kuchen essen bei Miss Päpki. 

Brüsseler Platz 18
50674 Köln
Mo-Fr   9:30 - 22:00
Sa-So   10:30 - 19:00

Ich werde jetzt noch ein wenig fleißig sein und abwarten, ob sich beim Wetter etwas tut. Ich hoffe, bei euch gibt es mehr Sonnenschein als hier. Vergesst übrigens nicht am Gewinnspiel teilzunehmen, es läuft noch bis heute um Mitternacht.

Was stellt ihr noch Schönes mit dem grauen Sonntag an? Vielleicht habt ich euch ja Lust auf einen Cafébesuch gemacht... ;)








Royal Cupcakes

Montag, 12. März 2012

Willkommen bei Royal Cupcakes (Alte Wallgasse 5, Köln)! Hier geht jedes Mädchenherz auf, garantiert! Alles ist stimmig, von der Einrichtung, übers Geschirr bis zu den royalen Backwaren. Zur Einstimmung begrüßt euch Grace Kelly höchstpersönlich - in Form eines Cupcakes mit hellem Kuchenteig, süßen Icing und kunstvollem Schokoladenfächer. Die Deko würde ich ja zu gerne selbst mal nachmachen...


Den lila Laden gibt es bereits seit Ende 2008 in Köln - wieso habe ich ihn erst so spät entdeckt? Und man findet etwas abseits der Touristenmassen rund um den Dom in Nähe der Ehrenstraße. Man muss also, wenn man in Köln nur zu Besuch ist, erstmal in die Ubahn steigen oder ein Stückchen laufen. Aber es lohnt sich!




Dafür bekommt man dann auch richtige Berühmtheiten serviert wie Marilyn Monroe oder den King of Pop. Für diejenigen, die es nicht ganz so süß mögen - das Icing hat es schon in sich - die können auch Cupcakes mit Kirschhaube oder welche in Cheesecake-Form bekommen. Die Preise sind unterschiedlich, liegen aber meist im 2-Euro-Bereich.


 

Wie ihr sehen könnt, wird die violette Linie konsequent durchgehalten. Nicht nur in Laden-Design, sondern auch in den Servietten und den Blumen. Ich mag diese Stimmigkeit, die fehlt mir bei Sugarbird immer ein wenig. Dort ist zwar alles rosa, aber irgendwie etwas zusammenhanglos.






Ich hatte es ja bereits geschrieben, auch das Geschirr ist customized, was mir persönlich sehr gut gefällt. Natürlich gibt es auch eine gute Auswahl an kalten und warmen Getränken. Mein Chai Tea Latte war sehr lecker.




Zum Schluss noch der King of Pop, den mein Freund bestellt hatte, ein Schokoladenkuchen mit flüssigem Schoko-Kern, hellem Icing aus Butter und weißer Schokolade, Streuseln und einer Praline als Krönchen. Ein nachdenkliches Bild von mir - ich sinniere vermutlich über Cupcakes...Und die Weisheit des Tages: "Das Leben ist keine Fertigmischung" - seh ich genauso!


Ward ihr schon einmal bei Royal Cupcakes? Oder wo ist euer liebster Cupcake Laden - dem ich demnächst einen Besuch abstatten kann?

One day in Cologne

Freitag, 9. März 2012

Ich hatte ja angekündigt, dass ich jetzt erstmal feiern werde. Da ich nicht unbedingt die Partymaus bin, besteht bei mir "Feiern" daraus leckere Sachen zu essen, Kaffee zu trinken und in schöne Städte zu fahren. Deshalb haben wir einen Abstecher nach Köln gemacht, um einen langersehnten Besuch bei Royal Cupcakes zu machen. Jetzt gibt es aber erstmal ein paar Bilder von der Domstadt. Der royale Cupcakeladen bekommt einen eigenen Post.
Ganz zufällig haben wir auf dem Weg von der Ehrenstraße zur Innenstadt einen kleinen unscheinbaren Bagelladen (Bagel Place, Breite Str. 113) gefunden. Der Bagels in vielen verschiedenen Sorten und tolle Aufstriche dazu anbietet.






Unsere Ubahn zum Friesenplatz kam und kam nicht...Also haben wir uns die Zeit damit vertrieben ein paar Fotos zu machen.








Wir sind auch bei Törtchen Törtchen (Alte Wallgasse 2a) vorbeigekommen. Der Laden ist unheimlich süß und die Törtchen sehen so toll aus. Es gibt dort sogar Macarons. Aber wir haben uns diesmal für Royal Cupcakes entschieden, weil es von Törtchen Törtchen auch einen Ablegen in Düsseldorf gibt.




Und hier noch ein paar künstlerisch wertvolle Bilder typischer Kölner Wahrzeichen. Der Dom, Kölnisch Wasser 4711 und das tolle Bahnhofsdach.




Kennt jemand von euch vielleicht einen guten Bagelladen in Düsseldorf? Ich verzehre mich so sehr nach einem BLT-Bagel. Andere Frage (sehr wichtig!): Ich bin dieses Wochenende in Nürnberg bei meiner liebsten Freundin - ihr kennt sie ja bereits - und wir brauchen so langsam ein paar neue Unternehmungs- und Essenstipps. Irgendwer aus Nürnberg hier?

Ein enttäuschendes Erlebnis: Incubus in Köln

Sonntag, 20. November 2011

Gestern Abend fand also das (unheimlich) langersehnte Incubus Konzert in der Lanxess Arena in Köln statt. Hatte ich nicht noch geschrieben, dass eigentlich nichts schief gehen könnte, weil die bisherigen Konzerte immer gut waren? Warum sagt man so etwas überhaupt?



Versteht mich nicht falsch, die Band hat super gespielt und Brandon Boyds Gesang klingt - im Gegensatz zu vielen anderen Acts - live unheimlich gut...ihr wisst schon, es gibt immer ein "aber". Nachdem die (nicht wirklich überzeugende) Vorband fiN einen schon fast zum Einschlafen gebracht hatte, starteten Incubus ziemlich pünktlich mit "Megalomaniac". Damit hatten sie einen der größten Hits schon direkt am Anfang verbraten. Aber es kam gut an und die Stimmung war direkt auf einem Hochpunkt.



Es folgte ein Wechsel aus neuen und alten Lieder. Aus ruhigen und lauten. Also eigentlich alles schön und gut. Ein kleines Manko für mich persönlich war die Auswahl der Lieder. Klar, "Drive", "I Wish You Were Here" und "Love Hurts" mussten gespielt werden, aber gerade beim neuen Album griffen sie auf Lieder zurück, die meiner Meinung nach so gar nicht konzerttauglich waren. Die Lieder gingen auch überhaupt nicht ineinander über oder harmonierten miteinander, dazwischen entstanden immer wieder längere Pausen, die einen vollkommen herausrissen und entsprechend unangenehm waren.



Was für mich aber einen wirklich bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat war die Performance von Brandon Boyd. Der Gesang war technisch einwandfrei, aber es fehlte vollkommen das Gefühl - diesen Spruch kennt ihr sicher aus diversen Castingshows, jetzt weiß ich, was sie damit meinen. Er war einfach nicht mit dem Herz dabei. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, dass er vermutlich kein einziges Mal gelächelt hat. Das färbt natürlich ein wenig auf einen ab. Schließlich kam als Abschlusslied auch noch Defiance. Schöner Song, aber es zog einen noch mehr herunter. Ich verließ dieses Konzert mit einem blöden Gefühl, das sogar noch ein wenig bis heute anhält...

Ist euch das auch schonmal passiert? Ward ihr auf einem Konzert, das so gar nicht eure Erwartungen erfüllt hat?


Just don’t ever make me promises.

Freitag, 18. November 2011

Morgen ist es endlich soweit. Wir gehen zum Incubus Konzert. Und ich freu mich wie ein kleines Mädchen. Das wird bereits mein drittes Konzert von ihnen sein und da ich das aktuelle Album einfach nur liebe, kann es gar nicht schlecht werden. An dieser Stelle wollte ich denjenigen, die die Band noch nicht wirklich kennen ein paar Lieder vorstellen.


Das erste Mal hörte ich Incubus im Radio mit "Drive". Das muss 1999 gewesen sein. Wie ihr seht, bin ich ein treues Wesen. Die Hüllen ließ Brandon Boyd übrigens schon damals gerne fallen, wie ihr im Video sehen könnt. Wollt ihr mal etwas ganz Kitschiges hören? Naja, ihr habt keine Wahl. Das Lied hat in den letzten 12 Jahren für mich kleinere und größere Krisen gemildert im Sinne von "Whatever tomorrow brings, I'll be there."


Als ich das erste Mal "Anna Molly" hörte, mochte ich es gar nicht. Aber mit jedem Hören wurde es besser und besser. Heute gehört es zu meinen Lieblingsliedern.
 

Stellvertretend für das neue Album: "Promises, Promises". Meiner Meinung nach passt hier alles. Video, Sound, Text.


Übrigens liebe ich auch die Kunst von Sänger Brandon Boyd. Hier ein kleiner Einblick:


Kanntet ihr Incubus vorher? Gibt es unter euch vielleicht noch weitere Fans? Oder wird sogar jemand morgen Abend beim Konzert in Köln sein?






Tickets für Incubus in Köln

Freitag, 29. Juli 2011

Schon heute um 00:00 habe ich vor dem Laptop gesessen und die Ticketseite immer wieder aktualisiert. Vergeblich. Erst heute früh, als ich als Erstes den Laptop anmachte, hatte sich etwas getan. Sie waren endlich verfügbar, die Tickets für das Incubus-Konzert in der LANXESS Arena in Köln. Ein paar Klicks später und sie gehören mir! Gratis dazu gibt es fast vier Monate Vorfreude. Zur Einstimmung findet ihr hier ein Video vom Auftritt in Berlin am 17. Juni 2011.


Es wird bereits mein drittes Incubus-Konzert sein und ich bin mir sicher, es wird an die anderen beiden heranreichen können. Zumindest verrät mir das mein erster Eindruck vom neuen Album "If not now, when?", das Anfang des Monats erschienen ist.
Unvergesslich wird immer das erste Konzert im Jahr 2004 bleiben. Damals war ich mit einer Freundin bereits ziemlich früh in der Philipshalle in Düsseldorf und es kam jemand von der Crew auf uns zu und fragte, ob wir nach dem Konzert noch Backstage mit der Band feiern wollen. Unsere Antwort? "Neee, wir müssen nach Hause." Ich weiß bis heute nicht, ob ich es bereuen oder froh sein soll über die jugendliche Naivität. Entweder es wäre ein unvergesslicher Abend geworden oder eine ganz blöde Erinnerung. Mittlerweile begleitet mich mein Freund zu den Konzerten, aber auch nur, wenn wir gute Sitzplätze bekommen. Die Zeiten ändern sich eben... :)
Werdet ihr dieses Jahr auch noch ein Konzert live erleben? Gibt es vielleicht sogar jemanden, der auch am 19. November in Köln dabei sein wird? Habt ihr bereits Erfahrungen mit After-Show-Partys gemacht und könnt mir verraten, was mir entgangen ist? (L)

It started with a letter…

Mittwoch, 8. Juni 2011

Seit ich letztes Jahr „Der verborgene Garten“ von Kate Morton gelesen habe, verschlinge ich alles, was die australische Autorin schreibt. Ich liebe die Stimmung, die sie in ihren Büchern transportiert, fast immer spielen alte mysteriöse Häuser oder monumentale Schlösser eine große Rolle. Darüber hinaus ist ihre Darstellungsweise immer sehr lebendig und die Charaktere unglaublich facettenreich gezeichnet.

Gestern hat Kate Morton eine Lesung in der Mayerschen Buchhandlung in Köln gegeben – einer ihrer zwei Deutschlandauftritte und klar, dass ich dabei war.


Die Stimmung in der Buchhandlung war echt gut, das Publikum bestand „überraschenderweise“ fast ausschließlich aus Frauen J und alle warteten gespannt auf die Autorin. Als sie kam waren wir sehr überrascht, sie sieht gar nicht aus wie eine Weltautorin, sondern eher wie eine Freundin, die man schon lange kennt. Unglaublich sympathisch schien sie der Applaus richtig verlegen zu machen und sie brach den Bann sofort mit einem Witz und einer kleinen Geschichte über ihre Familie. Die Journalistin und Autorin Margarete von Schwarzkopf moderierte den Abend, führte Interviews mit Kate Morton und kitzelte so einiges Details (zum Beispiel über das nächste Buch) aus der Autorin. Gelesen wurden insgesamt drei längere Passagen aus „Die fernen Stunden“, deutsche Passagen las die Schauspielerin Katharina Spiering, die Originalpassagen las Kate Morton selbst. Doch unabhängig von Textpassagen haben wir auch viel über den Vorgang des Schreibens an sich erfahren. So zum Beispiel, dass Morton eine Art Schatzkiste in ihrem Kopf hat, in der sie Ideen und Charaktere sammelt, die sie in neuen Büchern verarbeiten will. So kam ihr die erste Idee für „Die fernen Stunden“ zum Beispiel bereits vor über 10 Jahren, als sie in einer Regionalzeitung von einem Postboten las, nach dessen Tod ein Sack mit über 50 Jahre alten unausgelieferten Briefen gefunden wurde. Die unzähligen Geschichten hinter diesen Briefen ließen sie nicht los und so spielt einer dieser Briefe eine wichtige Rolle in „Die fernen Stunden“, aber mehr möchte ich euch nicht verraten…

Nach der Lesung und den Interviews signierte die Autorin noch ihre Werke und nahm sich für jeden einzelnen Besucher Zeit, um kurz mit ihm zu sprechen. Alles in allem war es ein sehr schöner Abend mit einer zauberhaften Autorin und ich freu mich schon auf die nächsten Werke von Kate Morton.


Kennt ihr Werke von Kate Morton? Wart ihr auch schon einmal auf solch einer Lesung? Welche Autoren lest ihr so richtig gerne? (E)