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Meringue Bones

Dienstag, 28. Oktober 2014

Wie versprochen, kommt heute noch ein Halloween Rezept für euch. Einfach und lecker. Die Meringue Bones könnt ihr auch noch spontan vor einer Party zubereiten. Apropos Party, ich gehe das erste Mal seit langem - oder überhaupt - auf eine Halloween Party. Allerdings habe ich noch kein Kostüm. Falls ihr also Vorschläge habt, immer her damit!

 
Ich habe mir übrigens dieses Rezept als Vorlage genommen, übersetze es euch aber mal kurz aus dem Englischen. Zuerst müsst ihr den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Dann werden das Eiweiß und der Zucker im siedenden Wasserbad 5 Minuten mit dem Handrührer geschlagen.


Der Zucker sollte sich komplett aufgelöst haben, und die Masse schon relativ fest und leicht warm sein. Dann nehmt ihr die Mischung vom Herd und schlagt sie auf höchster Stufe 8 Minuten weiter. Gebt alles in eine Spritztüte - oder notfalls auch einen Gefrierbeutel, in den ihr ein Loch schneidet - mit rundem Spritzaufsatz. 


Legt ein Blech mit Backpapier aus und formt mit dem Spritzbeutel die Knochen. Versucht nicht zu oft abzusetzen, weil die Einzelteile nachher dazu neigen abzubrechen. Wenn es geht, dann sollte der Knochen im einem "Schwung" entstehen. So oder so, das klappt schon.


Schließlich kommt das Baiser zum Trocknen für etwa eine Stunde in den Ofen. Schaut einfach, dass es fest ist, wenn ihr es herausholt. Die Knochen sind zuckrig, aber sehr lecker und knusprig. Ich hatte übrigens das Pech, dass es am Backtag unheimlich feucht war und mein Baiser - falsch gelagert - ganz weich geworden ist. So schade. Am nächsten Tag wurden die Knochen aber wieder fester. Die richtige Lagerung ist also nicht zu vernachlässigen. 

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Halloween-Bäckerei. Ich liebe diese Zeit des Jahres, da kann man sich richtig austoben. Und falls ihr Kostümideen für mich habt, dann schreibt mir gerne.





Spooky Owls

Samstag, 25. Oktober 2014

Möglicherweise ist euch schon aufgefallen, dass es bei mir in letzter Zeit drunter und drüber geht. Aber ich sehe ein schwaches Licht am Ende des Tunnels und hoffe, dass ich es bald erreicht habe. Nach Diplom, Umzug und Jobsuche hatte mein Körper irgendwann die Nase voll. Spontan habe ich mich nach Griechenland verabschiedet und meine Family in ihren wohlverdienten Urlaub begleitet. Zwischenzeitig ging es daheim eher bergab als bergauf. Aber wie gesagt, schwaches Licht und so... das wird schon wieder. Beste Ablenkung? Ganz klar: Backen. Zum Beispiel diese Eulen Cupcakes in großer Vorfreude auf Halloween.

 

Beim Rezept habe ich mich im Wesentlichen an Yvonne gehalten, ihre Eulen sahen super aus und sie hatte das Rezept gut aufbereitet. Der Einfachheit halber, schreibe ich euch meine Version hier noch einmal auf.  


Heizt den Backofen auf 175 Grad vor. Lasst die Butter im Topf schmelzen, und schlagt währenddessen schon einmal Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig. Wenn die Butter ein wenig abgekühlt ist, fügt ihr Sahne und Kaffee hinzu. Diese Mischung rührt ihr nun unter den Teig. Während die Schokolade im heißen Wasserbad schmilzt, fügt ihr Mehl, Backpulver, Kakao und Salz zum Teig hinzu. Schließlich kommt noch die geschmolzene Schokolade hinein, und alles wird ordentlich verrührt. Füllt den Teig in 12 Papierförmchen und gebt die Muffins für 15 Minuten in den Ofen.


Beim Topping könnt ihr es euch leicht machen und einfach Nutella verwenden. Da ich zu den wenigen Menschen gehöre, die kein Nutella mögen, habe ich schnell eine Créme mit Butter und Kakao angerührt. Dazu müsst ihr einfach alle Zutaten fürs Topping vermischen - dabei gebt ihr den Puderzucker am besten nach und nach hinein, und schmeckt zwischendurch ab, damit die Créme nicht zu süß wird.


Gebt die Créme auf die abgekühlten Muffins und formt auf einer Seite zwei Spitzen als Ohren. Für die Augen nehmt ihr jeweils einen Oreo Keks und einen brauen M&M, für den Schnabel einen in Orange. Die Deko geht wirklich fix und der Effekt ist super.



Die Cupcakes sind ein tolles Herbstrezept und passen auch perfekt auf jede Halloween Party. Es ist fast schon ein wenig schade, dass meine Schwester keinen Kindergeburtstag mehr feiert, sonst hätte ich sie zu dem Anlass auch mal machen können. Aber es findet sich sicher noch eine Gelegenheit. Übrigens befindet sich das nächste Halloween-Naschwerk bereits im Backofen. Ihr dürft gespannt sein.

Meringue Ghosts

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Braucht ihr noch eine schnelles Rezept für morgen? Dann habe ich das Richtige für euch. Ihr braucht nur eine handvoll Zutaten und ein paar Minuten Zeit. Und schwups habt ihr schauderhafte, süße Meringue Ghosts.



Heizt den Backofen auf 100 Grad vor und legt ein Blech mit Backpapier aus. Damit sich der Zucker besser löst, habe ich ihn im Blitzhacker ein paar Sekunden feiner gemahlen. Vielleicht kann man hier aber auch direkt Puderzucker verwenden, das probiere ich nächstes Mal aus.


Schlagt das Eiweiß schaumig, gebt das Backpulver hinzu und schlagt weiter bis die Mischung langsam fest wird. Dann gebt ihr Zucker und Vanillezucker nach und nach hinzu und das Eiweiß wird vollständig steif geschlagen. 


Gebt die Mischung in einen Spritzbeutel (oder Gefrierbeutel) und platziert kleine Kreise auf dem Backpapier. Ich habe beim Durchmesser variiert von 2 bis 5 cm. Das Baiser kommt dann für ca. eine Stunde in den Backofen und sollte danach ordentlich im Ofen auskühlen - am besten sogar über Nacht.


Für das Gesicht habe ich einfach ein wenig Kuvertüre geschmolzen und mit einem Holzstäbchen Augen und Münder gemalt. Bei mir klappte das ganz gut, mein Freud hat aber seine Geister aus Versehen immer zerkrümelt und dann aufgegessen...


In diesem Sinne: Happy Halloween und liebe Grüße aus dem schönen, regnerischen England! Falls euch interessiert, was ich hier so treibe, dann schaut doch mal bei Instagram (pardonme_blog) oder Facebook vorbei. Ich versuche euch dort - je nach WLAN Verfügbarkeit - auf dem Laufenden zu halten. 



Pumpkin Puffs

Dienstag, 29. Oktober 2013

Am Wochenende war meine kleine Schwester bei mir zu Besuch und ich nahm das als Anlass ein paar Halloween Sachen mit ihr zu backen. Unheimlich verliebt habe ich mich in diese Pumpkin Puffs. Die sehen nicht nur total putzig aus, sondern schmecken auch unheimlich gut. Falls ihr also noch nach einer Backidee zu Halloween sucht, dann probiert es mal damit.


Für den Teig habe ich das gleiche Rezept wie für meine Mini Éclairs genommen. Der Einfachheit halber kopiere ich es euch aber noch einmal hier rein. Für den Brandteig gießt ihr Milch und Wasser in einen Topf und fügt die Butter in Stückchen sowie Salz und Zucker hinzu. Das Ganze erhitzt ihr auf höchster Stufe und rührt immer artig um bis die Butter vollständig geschmolzen ist und die Mischung anfängt zu kochen. Lasst den Teig 2-3 Sekunden köcheln und nehmt den Topf dann vom Herd und gebt direkt das Mehl in einem Schub hinein. Hebt es vorsichtig unter und rührt danach kräftig um, sodass ein glatter, fester Teig entsteht.


Jetzt kommt der Topf nochmal zurück auf den Herd und es folgt der "Brand"-Teil. Unter ständigem Rühren erhitzt ihr den Teig 30-60 Sekunden lang. Der Teig muss sich von selbst vom Topfrand lösen und auch nicht am Kochlöffel kleben bleiben. Wenn das der Fall ist, gebt ihr den Teig in eine Rührschüssel und lasst ihn etwas abkühlen. Währenddessen verquirlt ihr die Eier und rührt sie dann nach und nach unter den Teig. 


Dieser klebrige Teigklumpen kommt jetzt in einen Spritzbeutel (aka Gefrierbeutel mit ausgeschnittenem Loch). Ich habe damit dann halbwegs runde Objekte mit einem Durchmesser von max. 3 cm auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platziert. Im Nachhinein lassen sich diese unförmigen Dinger aber wunderbar in Form bringen - z.B. indem man sie zwischen den Handflächen hin- und herrollt. Der Teig kommt dann bei 150 Grad für etwa eine Stunde in den Backofen. Macht den Backofen zwischenzeitig aber bloß nicht auf. Und auch nach dem Ende der Backzeit lasst ihr die Luft langsam entweichen, indem ihr einen Holzlöffel in die Tür steckt. Wenn die Windbeutel abgekühlt sind, schneidet ihr sie horizontal durch. 


Für die Füllung geht ihr zwei Dritte der Milch, Zucker und Vanillezucker in einen Topf und kocht alles kurz auf. Währenddessen verrührt ihr die restliche Milch mit dem Puddingpulver und gebt die Mischung zur kochenden Milch. Jetzt gilt es kontinuierlich zu rühren bis die Creme schön dick ist. Diese verteilt ihr dann auf einem Stück Alufolie, deckt sie mit Frischhaltefolie ab - dadurch bildet sich keine Haut - und lasst sie abkühlen. Wenn die Creme kalt ist, verrührt ihr sie mit Vanillezucker und Sahnesteif. Die Mischung ist anfangs etwas zäh, wird aber mit der Zeit immer besser. Nun wird noch die Sahne steif geschlagen und unter die Mischung gehoben.


Die Füllung müsst ihr jetzt nur noch mit einem Spritzbeutel oder Löffelchen auf die untere Hälfte der Windbeutel geben und den Deckel drauf setzen. Für die Gesichter habe ich ein wenig Kuvertüre (max. 50 g) geschmolzen und mit einem Holzstäbchen aufgetragen.


Ich hoffe, ihr habt viel Spaß bei den Halloween Vorbereitungen. Mit etwas Glück werden wir Halloween dieses Jahr auf einem alten, englischen Schloss verbringen. Mit Poltergeist und allem drum und dran - ganz so wie es sich gehört.

Was habt ihr dieses Jahr an Halloween vor? Feiert ihr auch oder backt ihr einfach nur gerne winzig kleine Kürbisse - so wie ich?




Mein persönliches Halloween-Highlight

Freitag, 4. November 2011

Ich gestehe: Ich kann mit Halloween gar nichts anfangen und verstehe persönlich auch den Hype nicht, der hier in Deutschland darum gemacht wird. Außerdem mag ich keine Kürbisse und vor Geistern und Zombies hab ich viel zu viel Angst.

Aber damit Halloween meinerseits nicht völlig unkommentiert bleibt, teile ich einfach mal dieses Video mit euch, das mich schon den ganzen Tag erheitert. Eltern, die ihren Kindern weismachen, sie hätten all ihre Halloween Süßigkeiten aufgegessen. Die Idee stammt von US Latenight-Host Jimmy Kimmel. Fies, aber ziemlich witzig. Viel Spaß!



 

This was Halloween!

Dienstag, 1. November 2011

Auch wenn Halloween dieses Jahr quasi spurlos an mir vorbeigezogen ist, möchte ich es mir nicht nehmen lassen und euch - nachträglich - Happy Halloween wünschen! Ich weiß, in Deutschland ist das nicht so eine große Sache. Diesen einen Tag im Jahr würde ich liebend gern in Amerika verbringen.Vor ein paar Jahren hatte ich dieses Glück. Als wir noch in New York wohnten, haben wir uns nach der Arbeit spontan entschieden die Halloween Parade anzuschauen. Unsere Verkleidungen war zwar nur sporadisch, aber es hat trotzdem einen Heidenspaß gemacht die vielen Masken im Halloween Shop durchzuprobieren.




 Wenn ich mich recht erinnere, sind wir dann Richtung Madison Square gepilgert und haben uns die Parade auf der Sixth Avenue angesehen. Mein Lieblingskostüm habe ich leider nicht fotografieren können, das war ein überdimensionales Teekännchen. Das muss ich irgendwann nachmachen.



 
Es gab zwar viele phantasievolle und aufwendige Verkleidungen, die meisten Frauen zogen es aber vor als sexy Krankenschwester, Feuerwehrfrau oder Bienchen zu gehen...Stilvoll geht anders.



Besonders die kostümierten Figuren, die an der Parade teilnahmen sahen beeindruckend  und ziemlich gruselig aus - das ist doch der Sinn der Sache, oder? Leider hatten wir keinen Platz in der ersten Reihe, sodass es schwer war einen Blick zu erhaschen - geschweige denn ein Foto zu schießen.




Ward ihr auch schonmal an Halloween in den USA? Wie hat es euch gefallen? Oder ward ihr in Deutschland schonmal auf einer richtig guten Halloween Party?