Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Creamy Butternut Soup

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Diese farbenfrohe Suppe ist mit Abstand die beste, die wir je gekocht haben. Kürbis ist gerade ohnehin zur Grundzutat geworden und Bacon ist und bleibt ein Dauerbrenner. Also nichts wie hin zum Suppermarkt und packt einen hübschen Butternut Kürbis in euren Einkaufskorb.

 


Zutaten

1/2 Butternut Kürbis
1/2 Schalotte 
 1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
4 Streifen Bacon
1/2 l Gemüsebrühe
1/2 Pkg Kräuterfrischkäse (z.B. Bresso)
1 handvoll Schnittlauch

Kürbis, Schalotte und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin glasig anbraten. Kürbis und Knoblauch hinzugeben und auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten garen. 


Währenddessen die Gemüsebrühe anrühren - idealerweise könnt ihr diese natürlich selbst herstellen, wir greifen da leider noch immer zur Pulvervariante. Brühe zum Kürbis geben und das Ganze mit geschlossenem Deckel solange köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.


Den Bacon bei 100 Grad im Backofen kross garen. Wenn der Kürbis durch ist, die Suppe gründlich pürieren. Schließlich noch Frischkäse und Schnittlauch unterrühren und die Suppe mit Gewürzen abschmecken. 


Den Bacon in kleine Stückchen schneiden und als Topping auf die Suppe geben. Ihr könnt die Suppe natürlich auch als vegetarische Variante mit Kürbiskernen oder Croutons garnieren.


Ein geniales Gericht für sonnige oder regnerische Herbsttage. Ich hoffe, der Kürbis bleibt uns noch ein wenig erhalten, dann wird die Suppe nämlich ganz bald wieder nachgekocht. Ansonsten packen wir schon fleißig Kisten und freuen uns auf den Tapetenwechsel nächste Monat.


Fried Pumpkin Ravioli

Sonntag, 20. September 2015

Folgendes Rezept schmeckt so genial, wie es klingt. Und ist einfacher zubereitet als man denkt. Der Trick: fertiger Nudelteig aus dem Kühlregal. Idiotensicher. Ihr könnt ihn natürlich auch selbst herstellen. Dazu fehlten mir bisher Know-How, Geräte und Zeit. Das kommt aber sicher bald noch alles.



Zutaten

1 Pkg Nudelteig
1/2 Butternut Kürbis
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
 500 ml Gemüsebrühe
2 EL Kräuterfrischkäse
2 handvoll geriebener Parmesan
1-2 handvoll Panko
1 Eigelb

Kürbis, Knoblauch und Schalotte werden zunächst geschält und in Würfel geschnitten. Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und gebt die Schalotte dazu bis sie glasig ist, dann Knoblauch und Kürbis hineingeben und mit geschlossenem Deckel ca. 8 Minuten lang auf mittlerer Hitze garen. Parallel dazu die Brühe anrühren und anschließend zum Kürbis geben. Köcheln lassen bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. 


Während der Kürbis einkocht, könnt ihr schon einmal Kreise aus dem Nudelteig ausstechen. Die ganze Rolle ist meistens zuviel, schaut einfach mal, wie viele Ravioli ihr tatsächlich essen könnt. Den Rest des Nudelteiges benutzen wir z.B. für Lasagne. Wenn der Kürbis weich ist, könnt ihr ihn mit dem Stabmixer pürrieren, und anschließend mit Frischkäse und Parmesan verfeinern. Panko dient dazu die Masse etwas trockener und fester zu machen, damit sie euch nicht wegfließt. Ihr solltet die Menge also der Konsistenz eures eingekochten Kürbisses anpassen - je flüssiger, desto mehr Panko. Schließlich schmeckt ihr die Masse noch mit Salz und Pfeffer ab, und verteilt sie gleichmäßig auf den Nudeltalern, immer nur so viel, dass sich die Taler ohne Probleme schließen lassen. Ich verquirle meistens noch ein Eigelb und bestreiche die Ränder der Taler damit bevor ich sie mit den Zacken der Gabel verschließe. Zur Sicherheit kann man die Ränder der Ravioli noch mit den Fingern fest zudrücken. 


Dann kocht ihr in einem großen Topf Wasser mit einer guten Prise Salz auf und gebt die Ravioli hinein. Lasst sie solange drin, bis sie nach oben schwimmen, das dauert max. 5 Minuten. Anschließend vorsichtig mit einer Kelle abschöpfen und entweder direkt auf den Teller damit oder nebeneinander auslegen, sonst kleben die Ravioli zusammen.


Ihr könnt die Nudeln entweder mit eurer Lieblingsauce bzw. -pesto servieren, oder noch einmal mit etwas Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in eine Pfanne geben bis sie goldbraun und leicht knusprig geworden sind. Ich kann es nur noch einmal betonen: Alle Varianten schmecken sehr, sehr geil.


Ich hatte übrigens eine turbulente Woche, die mich durch halb Deutschland geführt hat - womöglich ist es euch bei Instagram schon aufgefallen. Was das Ganze soll, berichte ich dann wahrscheinlich demnächst hier. Zunächst freue ich mich auf einen Sonntag mit Freunden und ganz viel gutem Essen, und auf eine hoffentlich etwas ruhigere kommende Woche. 


Pumpkin Carrot Cupcakes

Samstag, 6. Dezember 2014

Dieses Jahr habe ich den Kürbis neu für mich entdeckt. Daraus sind nicht nur die grandiosen Pumpkin Cinnamon Rolls entstanden, sondern auch eine geniale Kürbiscremesuppe. Außerdem auch noch die Pumpkin Carrot Cupcakes, die ich euch heute vorstelle. Übrigens habe ich für alle drei Sachen nur einen Butternut Kürbis gebraucht.


Den Ofen könnt ihr bereits auf 180 Grad vorheizen, und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Verrührt den braunen Zucker und die Butter so lange mit dem Handrührgerät bis es möglichst nicht mehr knirscht. Rührt die Eier nacheinander unter, und fügt dann das Kürbispüree hinzu. Das Püree könnt ihr entweder aus der Dose nehmen (gibt es z.B. in der amerikanischen Abteilung im Supermarkt), oder ihr kocht einen Kürbis ein bis er weich ist und püriert ihn dann. Jetzt kommt noch der Ahornsirup unter den Teig.

Vermischt in einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz miteinander. Nach und nach gebt ihr diese Mischung zu den "nassen" Zutaten bis alles gut vermengt ist. Schließlich kommen noch die geriebenen Möhren in den Teig, und dieser wird in die Förmchen gefüllt bis sie zu 3/4 voll sind.


Gebt die Muffins für ca. 20 Minuten in den Backofen. Der Teig reichte bei mir sogar für beinah zwei Ladungen. Währenddessen könnt ihr schon einmal das Frosting zubereiten. Dazu müsst ihr lediglich alle übrigen Zutaten miteinander vermengen. Es braucht ein wenig Zeit bis der Zucker sich gut aufgelöst hat. Wenn die Cupcakes vollständig ausgekühlt sind, gebt ihr das Frosting drüber - mit einem Löffel oder auch hübsch mit einer Tülle.


Wenn ihr am Wochenende etwas Zeit übrig habt und noch einen Kürbis abgreifen könnt, dann probiert dieses Rezept doch einmal aus. Uns hat es sehr gut gefallen. Übrigens gibt es die nächsten Tage eine tolle Verlosung für euch. Also: stay tuned!

Pumpkin Cinnamon Rolls

Montag, 10. November 2014

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass der Blog seit Längerem nicht nur Tummelplatz für Reiseberichte und Rezepte, sondern auch Abladeplatz für mein Seelenchaos ist. Aber schließlich steckt ja ein realer Mensch dahinter. Das macht einen Blog doch auch aus, oder? 

Und dazu gehört auch ein wenig Mimimi... so nenne ich das übrigens, wenn wieder vermehrt die Stimmung im Keller ist. Ich würde ja gerne noch mehr mit euch teilen. Vielleicht könntet ihr aus meinen Fehlern lernen. Aber dafür stehe ich dann doch zu sehr mit meinem Namen in der Öffentlichkeit. Vielleicht ist das doch nicht ganz der richtige Kanal dafür. Dezente Einblicke in mein Gefühlsleben bekommt ihr ohnhin über Facebook und ein Stückchen Alltag über Instagram. So hat jedes Medium seine Berechtigung. ;)


Ich bin ein wenig vom Thema abgekommen. Heute teile ich das beste Rezept mit euch, das ich in letzter Zeit nachbacken durfte. Und ich sag euch, die Arbeit lohnt sich!! Für den Teig erwärmt ihr Milch und Butter zusammen in einem Topf bis die Butter gerade so geschmolzen ist. Verrührt das Kürbispüree mit dem braunen Zucker, der Muskatnuss und dem Salz. Gebt die Milch-Butter-Mischung hinzu. Und schließlich noch das Ei, das ihr vorher schon schaumig geschlagen habt, sowie die Hefe. 

Mixt alles ca. 30 Sekunden, und fügt etwa die Hälfte des Mehls hinzu. Nun verrührt ihr die Mischung etwa 5 Minuten, gebt das restliche Mehl hinzu und hängt noch eine 1 Minute hinten dran. Ich habe den Teig dann von allen Seiten möglichst gut mit Nonstick Spray eingesprüht, ihr könnt ihn aber sicher auch mit etwas Pflanzenöl bedecken. Deckt den Teig mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn für etwa eine Stunde an einen trockenen, warmen Ort. Ich habe ihn in den leicht erwärmten Backofen gesteckt.


 Der Teig sollte im Volumen deutlich gewachsen sein. Gebt ihn auf eine gut bemehlte Oberfläche, und knetet ihn ordentlich durch. Um ihn auszurollen, werdet ihr noch einiges an Mehl brauchen, da er arg klebrig ist. Rollt ihn schließlich zu einem Rechteck aus.

Für die Füllung kombiniert ihr Zucker und Zimt miteinander. Bestreicht den Teig mit Butter und gebt die Zucker-Zimt-Mischung darüber. Rollt den Teig dann der Länge nach ein, und schneidet ihn in gleichgroße Röllchen. Gebt die Röllchen in eine eingefettete Auflaufform, und lasst sie wieder eine Stunde an einem warmen Ort ruhen. Heizt währenddessen den Backofen auf 180 Grad vor, und gebt die Pumpkin Cinnamon Rolls nach der Ruhezeit für ca. 25 Minuten in den Ofen. Nach 15 Minuten könnt ihr die Röllchen mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu braun werden.


Während die Teigröllchen im Ofen sind, könnt ihr bereits die Glasur vorbereiten. Schlagt den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig, gebt Ahornsirup, Milch und hinzu, und verrührt alles zu einer einheitlichen Masse. Die Glasur verteilt ihr auf den noch warmen Cinnamon Rolls.


Serviert die Pumpkin Cinnamon Rolls am besten noch warm und frisch aus dem Ofen. Die sind so unheimlich lecker. Bei uns haben sie nur kurze Zeit überlebt.