Gingerbread House

Freitag, 13. Dezember 2013

Begeben wir uns in den weihnachtlichen Endspurt. Dieses Wochenende wird noch einmal intensiv Geschenke geshoppt und exzessiv Plätzchen gebacken. Oder vielleicht ein Lebkuchenhaus als nette Dekoration für Heiligabend? Ich sag euch, es ist eine kleine Herausforderung. Aber die Mühe lohnt sich. Das Ding macht einiges her.


Den Teig solltet ihr mindestens einen Tag vor der weiteren Verarbeitung zubereiten. Das ist aber nicht wirklich zeitintensiv. Macht es doch Freitag Abend oder Samstag, dann könnt ihr am Sonntag backen und basteln. Als allererstes lasst ihr den Honig im Topf so lange köcheln bis er nicht mehr dick und klebrig, sondern eher flüssig ist.


Lasst den flüssigen Honig ein wenig abkühlen und gebt ihn dann in eine Schüssel mit dem Mehl,  den Gewürzen und der Sojasauce. Verknetet alles ordentlich und deckt den Teig dann ab. Vorsicht: Der klebt wie Sau. Der Teig soll jetzt bis zur Weiterverarbeitung gekühlt ruhen.


Am nächsten oder übernächsten Tag arbeitet ihr noch den Kakao unter den Teig - der macht ihn einen Tick dunkler - und rollt ihn dann mit ganz viel Mehl aus. Ich habs direkt auf Backpapier gemacht, weil der Teig noch immer unheimlich klebrig war. Wenn ihr schlau seid, dann schneidet ihr an dieser Stelle bereits die unterschiedlichen Teile des Hauses aus. Ich habe das erst nach dem Backen gemacht. Geht auch, ist aber mühseliger. Bei mittlerer Hitze (etwa 100 Grad) kommt der Teig zum Trocknen in den Ofen. Ich habe ihn 1-2 Stunden drin gelassen. Ihr erkennt ganz gut, ob er trocken ist.


Während der Teig im Backofen ist, könnt ihr schon einmal die Klebemasse vorbereiten. Dafür verrührt ihr das Eiweiß mit einer Menge Puderzucker zu einer klebrigen Baisermasse. 


Wenn der Teig trocken ist, solltet ihr nicht zu lange damit warten die Stücke auszuschneiden - wenn ihr das nicht vorher schon getan habt -, weil er schnell hart wird. Dann klebt ihr die Teile mit ordentlich Baisermasse aneinander. Ihr müsst immer ein Weilchen festhalten, damit es hält.


Jetzt kommt der spaßigste Teil: das Dekorieren. Tobt euch aus mit Smarties, Gummifröschen, Perlen und was euch sonst noch einfällt. Bei mir hat die Deko erstaunlich gut gehalten. Ich dachte sie würde viel mehr rutschen. Ich habe sie nur hier und da noch einmal ein wenig hochgeschoben.


Ich feiere heute Abend übrigens Weihnachten mit den Arbeitskollegen und verkrümel mich dann übers Wochenende ins schöne Frankfurt. Dort werden dann vermutlich die letzten Weihnachtseinkäufe erledigt. Wobei ich auch nicht übel Lust hätte das Wochenende eine Runde zu backen, nachdem ich das Rezept gepostet habe... 

Wie siehts bei euch mit Weihnachtsstress aus? Bleibt noch Zeit zum Backen oder schleppt ihr euch verzweifelt durch die Läden?


Kommentare:

  1. Ahh sieht das süß aus :)! Und auch noch selbstgemacht *-*

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  2. Total süß! Erinnert mich an früher, da hat meine Mama auch immer eins für mich gemacht :)

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  3. Hallo Lidia,
    das hast du aber ganz wunderbar gezaubert! Das Lebkuchenhäuschen ist wirklich viel zu schade zum aufessen, auch wenn es so süß daher kommt und den Raum dekorativ bunter macht. Eine tolle Idee! Vielen Dank für das schöne Rezept.

    Liebste Grüße von mir,
    Sarha

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  4. Wow! It looks so amazing:)

    http://theprintedsea.blogspot.de/

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  5. Sieht so toll aus! :) Ich hab das vor Ewigkeiten mal gemacht, sollte ich irgendwann noch mal machen. Dieses Jahr wird's aber wohl leider nichts mehr...

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  6. Sehr cool! Ich wusste gar nicht, dass es noch Menschen gibt, die nicht bloß das Haus zusammenkleben, sondern sich richtig daransetzen und alles selber machen! Sehr toll!

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  7. Dein Lebkuchenhaus sieht ja verdammt lecker aus und der Lebkuchen wirkt so "weich". :)

    Ja ich verstehe es vor allem bei Paaren die scheinbar gerade erst ein Jahr zusammen sind und dann schon so ein Schloss irgendwo befestigen. Aber als Fotomotiv sind sie wirklich sehr schön.

    Liebe Grüße und einen schönen restlichen Adventssonntag! :)

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