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Watching GIRLS...

Montag, 11. Februar 2013

Wer mir bei facebook folgt wird es vielleicht schon gemerkt haben: Ich habe eine neue Serie für mich entdeckt. Das miese, fiese Wetter hat bewirkt, dass ich in einen tiefen Winterschlaf gefallen bin. Wenn ich nicht arbeite, dann befinde ich mich im Tiefschlaf und wenn ich nicht schlafen kann, weil mein Kopf zu voll ist, dann schau ich mir eine Serie an. Irgendwann gab es bei den üblichen Verdächtigen (Grey's Anatomy, Gossip Girl, Pretty Little Liars...) aber keine neuen Folgen mehr, also musste eine neue Serie her. Und ich habe mich für GIRLS entschieden.


Ich habe die Wahl nicht bereut. Falls ihr mit dem Inhalt noch nicht vertraut seid: Es geht um vier junge Frauen, die sich im Großstadtleben von NYC durchschlagen. Kommt euch bekannt vor? Ich muss euch enttäuschen, die guten, alten SATC-Zeiten sind nicht zurück. GIRLS hat nichts mit dem glamourösen Leben in Manhattan gemeinsam, das wir damals mitverfolgen konnten. Aber das ist gar nicht schlimm, denn die Serie zeigt HBO-typisch echte Menschen mit realistischen Körpern, schwierigen Beziehungen, blöden Jobs und den damit verbundenen Problemen. Endlich führt eine Serie nicht zu schlimmen Minderwertigkeitskomplexen und vollkommen überzogenen Erwartungen an unsere Freunde, Partner, Karriere und unser Sexualleben. Und der Spaß kommt auch nicht zu kurz...


Großen Respekt habe ich vor allem vor Lena Dunham, die nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern die Serie auch geschrieben hat. Soviel Ehrlichkeit, Mut und Offenheit habe ich lange nicht mehr erlebt. Und Frau Dunham ist auch noch jünger als ich...


Natürlich erkennt man in solchen Serie immer ein paar Parallelen zum eigenen Leben, was ja bekanntlich eine gute Voraussetzung dafür ist, dass man sich mit den Charakteren identifizieren kann. Ich fühle mich zur Zeit ein wenig wie Marnie, die versucht immer alles perfekt hinzubekommen und doch kläglich daran scheitert. Am Ende ist es ihre Verbissenheit, die nicht nur alle um sie herum nervt, sondern sie auch daran hindert aus sich herauszukommen und einfach glücklich zu sein.


Ich kann euch die Serie wirklich, wirklich nur empfehlen. Die erste Staffel ist in Deutschland auf DVD erhältlich und in den USA ist gerade die zweite angelaufen. 

Gibt es schon Fans der Serie unter euch? Oder wie ist euer erster Eindruck? Würdet ihr sie euch ansehen?











Don't trust the b---- in Apartment 23

Montag, 16. April 2012

Manchmal sind wir Millefeuillerinnen uns schon ziemlich ähnlich. Mit dem festen Vorhaben, einen Serienpost zu schreiben, ging ich gerade auf unseren Blog und was sehe ich? L hat was über ihre neueste Lieblingsserie geschrieben. Naja, passt ja thematisch, also mache ich jetzt einfach mal mit und erzähle euch was über meine Neuentdeckung.

Ich glaub ich hatte schon mal erwähnt, dass ich ein absoluter Serienjunkie bin, oder? Meinen Mann macht es wahnsinnig, aber wenn wir TV schauen und er den Raum verlässt, schalte ich fast immer schnell zu TNT Serie rüber um zu gucken ob ich nicht irgendwelche wichtigen Wiederholungen von den Gilmore Girls, Dawson's Creek oder so verpasse. Naja, und meistens vergesse ich dann natürlich wieder rechtzeitig zurückzuschalten...
Lange Einleitung, eigentlich wollte ich aber auf was ganz anderes hinaus: Als wir in den USA waren, hab ich zum ersten Mal die Vorschau für die neue abc-Serie "Don't trust the b---- in Apartment 23" gesehen und hab mich da schon schlappgelacht. Mittwoch lief die erste Folge in den USA, bis sie ins deutsche TV kommt, dauert es wahrscheinlich noch etwas, aber ich hab sie mir online angeschaut und lege euch diese Serie definitiv ans Herz, für mich hat sie bereits nach wenigen Ausschnitten deutliches Potenzial.



Im Mittelpunkt steht Chloe (gespielt von Krysten Ritter, die ich eh unglaublich gerne mag), die regelmäßig neue Mitbewohner für ihr Apartment sucht und sich einen Spaß daraus macht, diese zu terrorisieren - bis June (Dreama Walker aus Gossip Girl) einzieht und sich nicht unterkriegen lässt. Dazu gibt es jede Menge bekannte Nebendarsteller (zum Beispiel James van der Beek aka Dawson Leary) und fantastische Wortwitze (noch ein Grund mehr, jetzt schon die englischen Folgen zu schauen). Hach, ich freu mich schon auf die nächste Folge!!

Was ist mit euch? Habt ihr "Don't trust the b----" gesehen? Oder was ist eure Serienneuentdeckung/euer Geheimtipp?



Pretty Little Liars

Ich bin süchtig. Ganz furchtbar süchtig. Nach einer Teenie-Serie... Schon morgens, wenn ich aufwache, denke ich daran, dass ich abends wieder eine Folge schauen kann. Ist das peinlich? Ja, doch. Schon ein wenig. Aber ich hoffe einfach darauf, dass es unter euch auch ein paar infantile Wesen gibt, die sich zu ihren Peinlichkeiten bekennen und Gefallen an dieser Serie finden.

Zusammgefasst geht es um die Mädchen-Clique von Aria, Emily, Spencer und Hanna - eine hübscher als die andere - und das Verschwinden ihrer Freundin Alison, die an Anfang der Serie tot aufgefunden wird. Natürlich geht es darum Alisons Tod aufzuklären, dabei werden die Mädchen selbst zu Verdächtigen und sie werden zudem von der mysteriösen "A" in die Irre geführt.


Viel interessanter ist aber das Liebesleben der Mädchen. Während Aria schon in der ersten Folge aus Versehen mit dem neuen Englischlehrer anbandelt, fühlt sich Emily zu Mädchen hingezogen und Spencer zu den Lovern ihrer älteren Schwester. Mir persönlich hat es aber Hannas Badboy Caleb angetan...Und damit ist jetzt auch Schluss mit meiner kleinen Teenie-Ader.

Wenn euch gefällt, was ihr gesehen habt, könnt ihr entweder bei Amazon.com die erste Staffel für 19 Euro (exkl. Versandkosten) bestellen. Oder ihr übt euch in Geduld, bis die Serie ins deutsche Fernsehen kommt. Das soll am 8. Mai 2012 der Fall sein, allerdings zunächst auf dem Pay TV-Sender glitz*. Gerüchten zufolge könnte die Serie aber noch zu ProSieben kommen. We'll see.

Kennt jemand von euch die Serie? Gibt es auch etwas, bei dem ihr ins Teenageralter zurückfallt?